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Apr 25 2015

Woche 23 – Hobbiton, White Island, Coromandel & Whangarei

Diese Woche war von „kreuz und quer durch Neuseelands Nordinsel fahren“ geprägt. Auf Grund des Wetters und von Touren, die ich nur zu bestimmten Zeiten machen konnte musste ich halt etwas improvisieren. So fuhr ich von Rotorua zuerst in Richtung Westküste nach Waitomo. Dort gibt es bekannte Höhlen – die habe ich aber nicht besichtigt (viel zu teuer). Vielmehr wollte ich einen Walk dort machen, der mich gratis durch schönen Regenwald und ebenfalls kleineren Höhlen führte (passte gerade super in den Zeitplan ;P).

Weiter ging die Fahrt dann wieder mitten ins Land dieser Insel. Das Ziel war Hobbiton, das Filmset aus den Herr der Ringe und Hobbit Filmen. Obwohl ich diese Filme nie gesehen habe (sollte ich schonlange mal nachholen…), dachte ich sei eine Neusseeland-Reise ohne diesen Ort zu besuchen unvollständig. Das Gelände war dann auch wirklich ziemlich schön gemacht (die vielen Leute erschwerten es etwas diese friedliche Atmosphäre, die man dort fühlt, richtig aufzunehmen) und der Guide war sehr witzig. Da ich für den nächsten Tag eine Tour zur White Island (Vulkaninsel) gebucht habe, musste ich noch am gleichen Abend an die Küste hochfahren. War froh am Abend endlich ein Plätzchen zum schlafen gefunden zuhaben (auch wenn etwas düster am Hafen…).

Die Tour auf White Island fand dann bei bestem Wetter statt. Auf dem Schiff wurden wir mit Schutzhelm und Gasmaske (!) ausgerüstet. Dachte ich am Anfang noch, dass dies wohl mehr etwas „Theater“ ist, war ich auf der Insel schnell einmal froh, die Gasmaske nutzen zu können. Auf diesem aktiven Vulkan dampfte es überall und in diesen Dämpfen konnte man kaum mehr atmen…Es war faszinierend zu sehen was die Natur hier leistet. Auch wenn diese Vulkanwelt nicht ganz neu war (bei den Geothermischen Parks um Rotorua sah man änliche Sachen) fand ich es doch spektakulärer, da es auf einer kleinen Insel „wild“ und nicht in diesen „eingezäunten“ Parks war. Spielende Delfine sowie steil ins Wasser stechende Tölpel (auf Fischjagt) verkürzten noch die Bootsfahrt und rundeten die ganze Tour positiv ab!

Als nächstes standen zwei Tage auf der Coromandel Peninsula auf dem Plan. Diese wird von vielen schönen Stränden geprägt mit den Highlights Hot Water Beach und Cathedral Cove. Leider konnte ich die Strände nicht wirklich geniessen, da ohne Sonne alle Strände ziemlich langweilig aussahen und es zum schwimmen auch zu kühl war. Einzig bei der Hot Water Beach war baden möglich – wie der Name schon sagt hat es hier „Hot Water“, dies kommt aus heissen Quellen unter dem Strand. Bei Ebbe sind diese dann zugänglich, man brauchte nur etwas an der Oberfläche im Sand zu graben (an der richtigen Stelle reichte es etwas mit dem Fuss zu graben, andere machte es professioneller mit einer Schaufel…). Leider war der kleine Abschnitte mit den heissen Quellen sowas von überfüllt, dass man in den selbst gebauten Sandpools nicht wirklich relaxen konnte :(.
Der nächste Strand welche ich besichtigt habe hat mir auf anhieb gefallen. Es war die Cathedral Cove, eine Arche wo man unten durch laufen kann und zwei Strände miteinander verbindet. Leider war wie schon erwähnt das Wetter nicht super und so konnte der Platz nicht seine ganze Schönheit entfalten, ich erahnte jedoch wie schön es bei Sonne aussehen würde (oder die Fotos von Papi anschauen, da war es nämlich sonnig :P).

Auf dem Weg zum nördlichsten Teil Neuseelands fuhr ich noch an einigen Plätzen mit vielen Wasservögel vorbei, welche mir noch den einen oder anderen Spass bescherten (wer kann schon Wiederstehen in eine Gruppe mit Dutzenden, gemütlich sitzenden Vögeln zu rennen :P). Auckland habe ich fürs erste „schnell“ (wie es bei diesem Verkehrschaos halt möglich ist…) hinter mir gelassen. Die Stadt werde ich am Schluss meiner Reise dann besichtigen. Mein nächstes Ziel war Whangarei. Dort entschied ich mich eine Höhle (Abbey Caves), welche frei zugänglich ist, auf eigene Faust zu besichtigen. Ich war aber doch froh, dass ich gleich beim Eingang noch auf zwei andere gestossen bin und so die Erkundung nicht alleine mit meiner Taschenlampe machen musste :). Es war aber Richtig „cool“ (vorallem das Wasser :P) und ein riesen Spass. Wunderschön waren die Glühwürmchen in der ganzen Höhle (ohne Taschenlampe war es stockdunkel, somit sah man diese super). Als ich wieder heil aus der Höhle gestiegen war, besuchte ich noch einen schönen Wasserfall. Weiter geht es nun mit der Bay of Islands, ein paradiesischer Küstenabschnitt mit vielen kleinen Inseln. Davon mehr im nächsten Bericht!

 

Best wishes
Fabian

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