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Mrz 22 2015

Woche 20 – Fiordland, Queenstown, Wanaka & „Glacier Country“

Die Woche begann in Te Anau. Dort blieb ich 3 Nächte und nutzte diesen Ort als „Gateway“ zum Fiordland. Als erstes ging es gleich zum bekannten Milford Sound. Bei traumhaftem Wetter (was sehr selten ist) ging es in aller „Herrgottsfrühe“ mit dem Kayak aufs Wasser (traf dort noch zwei „Schwyzer“, die Welt ist klein :D). Rechtzeitig kamen gerade die ersten Sonnenstrahlen über die Berggipfel, das Wasser war schön ruhig, die Sandflies waren auch da – herrlich 😉 Naja zum Glück paddelten wir schneller als die Sandflies, diese sind wirklich extrem lästig, aber sonst ein perfekter Morgen! Am Nachmittag ging es dann mit einen Boats Cruise bis ans Ende bzw. den Anfang des Sounds. Gewaltig wie mancherorts die Felswände beinahe senkret in den Himmel steigen!
Von verschiedenen Leuten habe ich gehört, dass der Doubtful Sound (etwas weiter südlich gelegen) der schönere Fiord sein soll. Deshalb machte ich auch noch eine Tour dorthin (zuerst mit einer Fähre über den Lake Manapouri, dann mit dem Bus einer Schotterstrasse entlang über einen Pass, dann erst ist man am Sound!). Diesmal meinte es das Wetter nicht ganz so gut mit mir. Die Einheimischen sagen jedoch, man müsse die Fiorde bei Regen sehen, dass sei viel spektakulärer (naja würde ich den Touristen bei 300 Regentagen im Jahr auch einreden…). Ich muss aber sagen, es war dann wirklich sehr eindrucksvoll und manchmal fast etwas gespenstisch dem etwas abwechslungsreicheren (mehr Seitenarme) aber vielleicht etwas weniger spektakulären (weniger senkrechte Felswände) Doubtful Sound entlang zu fahren.

Gerne währe ich noch einen Tag länger im Fiordland geblieben um eine Wanderung zu machen, aber das Wetter lies es leider nicht zu und so beschloss ich weiter nach Queenstown zu fahren. Queenstown ist die „Actionmetropole“ von Neuseeland (oder sogar der ganzen Welt!?). Es gibt nichts an Actionsport was man dort nicht machen kann. Da ich schon lange nicht mehr auf einem Bike gesessen bin, beschloss ich im Bike Park „Downhillen“ zu gehen. Die Aussicht oben auf dem Berg war schonmal genial und die Trails machten auch seeehr viel Spass! Super nette Leute welche mir diverse Tipps gaben und mir Trails zeigten, gutes Wetter – toller Tag in Queenstown :D. Etwas Adrenalin habe ich nun bereits getankt in der Actionstadt – aber man darf doch nicht hier gewesen sein, ohne den Ur-Ort des kommerziellen Bungee Jumpings besucht und „getestet“ zu haben – die Kawarau Bridge. Gesagt, getan und es war einfach der Hammer…noch stunden Später spürte ich das Adrenalin pumpen :P.
Leider geht dieser „freie Fall“ nur einige Sekunden…das kann man doch noch toppen. Wieder gesagt, getan. Am nächsten Tag ging es nach Wanka zum Skydiven (Fallschirmspringen). Aus etwa 3’500m, mit gigantischer Aussicht über die Southern Alps sowie die Seen und das Gebiet um Wanaka (leider sieht man die Umgebung auf den Fotos nicht so gut, aber sie war genial!), ging es im freien Fall in Richtung Erde zurück…So, nun war aber genug Adrenalin für die nächsten Tag in meinem Blut ;-).

Mit zwei netten Deutschen, ach ne „Franken“ ;P, genoss ich noch einen wunderschönen, sonnigen Vormittag am Lake Wanaka. Auch in dieser Region hätte ich gerne noch einen Wandertag eingelegt (viel höher und besser als vom Skydiven kann man es zwar nichtmehr sehen, es ist aber wirklich eine wunderschöne Gegend!), aber in Neuseeland muss man sich etwas nach dem Wetter bewegen. Da für mein nächstes Ziel, die Westküste in den nächsten Tagen Regen angekündigt war, wollte ich vor der Schlechtwetterfront noch zu den beiden Gletschern Fox/Franz Josef fahren. Dazu habe ich den ersten von drei Passstrassen durch die Southern Alps, den Haas(t) Passt, überquert. Es ist schon verrückt, wie die Landschaft sich in Neuseeland schlagartig ändern kann. An der Westküste fühlt man sich wie in einem anderen Land. Mitten im Regenwald, trotzdem am Meer und das speziellste daran, auf der rechten Seite riesige Berge mit Schnee auf den Gipfeln. So ist auch die Landschaft bei den beiden Gletschern Fox (zu welchem ich einen kurzen Walk machte) und den Franz Josef. Auf den Franz Josef Gletscher machte ich einen Heli Hike, also mit dem Helikopter auf den Gletscher und dann dort etwas „spazieren“. Von der Luft aus sah man die ganze Szenerie mit Meer, Regenwald, Berge und Gletscher noch besser. Einzigartig! Auch das laufen auf dem Gletscher war super. Dadurch, dass der Gletscher sich enorm bewegt (in oberen Regionen bis zu 6m pro Tag) entstehen spektakuläre Eisgebilde.

So, da hier an der Westküste nun zwei Schlechtwetter Tage anstehen, werde ich mal die „Seite wechseln“ und über den Arthur’s Pass Richtung Kaikoura fahren.

Gruss Fabian

2 Kommentare

  1. Karlen Carmen

    Hallo Fabian
    Super. Aber zu einem spektakulären Mann gehören auch spektakuläre Abenteuer (oder umgekehrt). :) bring den „kleinen Bruder“ nicht auf dumme Gedanken…
    Lieber Gruss

  2. Brigitte Haldemann

    Hi actionman! Keep on having fun. Looks amazing.

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