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Feb 02 2015

Kangaroo Island

Am Montagnachmittag verliessen wir das Australische Festland für vier Tage und fuhren mit der Fähre nach Kangaroo Island. Hier kann man auf kleinstem Raum sehr viele Tiere beobachten. Aber auch die Landschaften sind sehr beeindruckend.
Am ersten Tag fuhren wir ab Kingscote (unserem ersten Campingplatz) im Gegenuhrzeiger um den Nordteil der Insel. Leider war es aber zu kalt um die wunderschönen Strände mit einem Bad geniessen zu können. Gegen Abend fuhren wir Richtung Flinder Chase Nationalpark und übernachteten auf einem schönen Campingplatz. Auf dem angrenzenden Rundgang konnten wir unzählige Kangaroos, einige Koalas und sogar einen Echidna (Igelart) bewundern.
An zweiten Tag fuhren wir auf teils sehr wellblechartigen Naturstrassen zu entlegenen Stränden ganz im Westen. Leider hatten wir auch hier wegen den ungewohnt kühlen Temperaturen keine Chance auf ein Bad im Meer. Gegen Abend versuchten wir noch erfolglos den ganz seltenen Platypus zu sichten. Wir übernachteten nochmals auf dem gleichen Campingplatz mit „unseren“ Kangaroos. Sie kamen uns sehr nahe, beim Kochen und später sprangen sie sogar auf unsere Campingstühle, um am leeren Glas Pestosauce zu schlecken! Nachts meldeten sich dann noch die Koalas lautstark und morgens weckten uns die vielen Vögel mit lautem Gekreische :).
Am dritten Tag machten wir uns zu zwei Sehenswürdigkeiten im Südwesten der Insel auf. Beim „Admirals Arch“ gab es neben der spektakulären Felshöhle viele Neuseeländische Seehunde = Seals (im Gegensatz zu den Australischen Seals haben diese Tiere Pelzfelle) zu sehen. Und bei den „Remarkable Rocks“ lieferten die seltsamen Steingebilde ausgezeichnete Fotosujets. Leider blies an beiden Orten ein derart starker, kalter Wind, dass wir uns manchmal nur mit Mühe halten konnten und wir trugen fast die komplette Garderobe :( aber es war trotzdem sehr beeindruckend.
Am vierten und letzten Tag auf Kangaroo Island kletterten die Temperaturen dann auf über 30 Grad. Trotzdem machten wir uns auf in die Little Sahara (Sanddünen) und so fühlte es sich auch an :P. Anschliessend fuhren wir zu einer weiteren Seehundkolonie, diesmal waren es die Australischen Seehunde, welche Haarfell anstelle von Pelzfell haben. Ganz speziell war, dass wir unter der Leitung einer Rangerin ganz nahe an die Tiere kamen (ca. 15 Meter nahe). Es war unglaublich eindrücklich, wie sich diese Tiere verhalten und bewegen und sich dabei sogar ziemlich weit in die Sanddünen hinein watscheln, um sich vor Regen und Kälte unter den Büschen zu schützen. Gemäss Aussage der Rangerin war das der erste heisse Tag seit fast 2 Monaten, ein Glückstag für uns, weil sich deshalb sehr viele Tiere am Strand aufhielten und an der Sonne sonnten.
Am Abend war es Zeit, uns von dieser schönen, eindrücklichen Insel zu verabschieden. Mit der Fähre gings zurück ans Festland, wo wir von einem schönen Sonnenuntergang empfangen wurden.

2 Kommentare

  1. Karlen Carmen

    Hallo
    Hä doch gseit, ier sellet en Faser mitnä. Und süscht mächets wie d’Seehind: Lätche en Pelz la waxu

  2. Ueli

    Hi Haases,

    Tolli tour bis itze u super phöteli.
    Mir hei mit Eune alte OZ- Fründe am 20igschte February abgmacht, I hoffe dass das Datum guat isch für Euch.
    Cheers
    Ueli

    Mini mobile +61 411 659 741

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