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Feb 01 2015

Woche 13 – Coober Pedy bis Adelaide

Habe gerade etwas Zeit um den Rückstand in den Wochenberichten aufzuholen, daher bereits der Bericht von dieser Woche :-).

Anstatt von der Eyre Peninsula direkt nach Adelaide zu fahren, machten wir noch einen „kurzen“ (ca. 500km) Umweg ins Outback. Wir besuchten die Opal-Haupstradt der Welt – Coober Pedy. Auf dem Weg dorthin gab es zur Abwechslung der unendlichen Weiten von Australien einige Salzseen, Emus, Kängurus und auch Adler zusehen, welche sich an einem der vielen toten Kängurus am Strassenrand zu schaffen machten.

Ich freute mich wieder zurück im Outback zu sein, war ich doch bereits in Western Australien einige Tage in diesem „nichts“ von Australien. Dieses „nichts“ hat aber eben doch einiges zu bieten, z.B. wunderschöne Sonnenuntergänge, glasklarer Sternenhimmel und auch viele Tiere, welche vor allem in der Nacht umher ziehen, wie Spinnen (welche ich eigentlich nicht mag, aber sind trotzdem faszinierend zum beobachten).

Coober Pedy selbst ist eine verrückte „Stadt“. Überall um die „Stadt“ herum sieht man die Erdhaufen, wo sich die Opal-Sucher ihre Minen graben und den Schutt an die Oberfläche bringen. 60% der Bevölkerung wohnt dann auch gleich in diesen selbstgegrabenen „Höhlen“ unter der Erde, da sich diese auch in der extremen Sommerhitze nicht fest aufwärmen (im Moment ist es übrigens extrem kühl in Südaustralien – in Coober Pedy ist es normalerweise über 40 Grad in dieser Jahreszeit, wir hatten so um die 30; auch sonst hatten wir immer so ca. 10 Grad kühler als es sonst wäre, was manchmal bei ca. 20 Grad tagsüber und vorallem dann nachts bei vielleicht 12 Grad ziemlich kalt ist!). Bei einem Fotostopp sprach uns ein älterer Bewohner an und lud uns zugleich ein sein Areal mit Maschinenpark (=Schrotthalde) sowie seine unterirdische Wohnung zu besichtigen. Er ist ursprünglich Deutscher, wohnt aber bereits seit 39 Jahren in Coober Pedy und versucht da sein Glück beim Opal suchen. Es war ein super Abschluss des Besuches in dieser Stadt, Bernt – so heisst er – ist genau so ein „verrückter“ (aber sehr freundlicher) wie die ganze Stadt selbst…das muss man mit eigenen Augen gesehen haben :D.

Wir verliessen Coober Pedy und fuhren auf dem legendären Oodnadatta Track fuhren wir rund 700km Offroad Richtung Süden. Wir sahen dabei einen Dingo und die ersten wilden Kamele. Natürlich trafen wir auch wieder auf einige Emus, Vögel und Echsen. Das Ziel am Ende des Oodnadatta Tracks war der Flinders Ranges Nationalpark. eine Gebirgskette mit wunderschöner Landschaft. Kurz nach der Abzweigung in Richtung der Ranges viel Plötzlich der Antrieb unseres 4×4 Campers aus. Ich konnte auf das Gaspedal drücken, aber nichts passierte mehr, ausser das einige Warnlampen aufleuchteten. Nach einem kurzem halt und Durchsicht des Handbuchs startete ich den Motor neu und das Fahrzeug funktionierte wieder – Glück gehabt, auch wenn die Warnleuchte weiterhin leuchtete. Der Nationalpark geviel mir aber extrem gut: Wunderschöne Landschaft, seltene yellow-feeted rock-Wallabies, normale Kängurus, Emus, Hasen, Adler und andere Vögel konnten wir dort geniessen.

Von dort ging es weiter Richtung Adelaide. Kurz vor der Hauptstadt Südaustraliens machten wir noch einen Stopp im Barossa Valley – einem der bekanntesten Weingebiete Australiens. Natürlich liessen wir uns auch die Möglichkeit des „Winetastings“ in zwei (Peter Lehmann und Wolf Blass) von den unzähligen Cellar Doors nicht entgehen. Von der Landschaft her kommt das Barossa Valley nicht ganz an Margaret River – dem Weingebiet welches wir in Western Australia besuchten – heran, die Weine sind hier jedoch besser ;-).

Und nun sind wir bereits in Adelaide, verbrachten hier zwei gemütliche Tage bevor es als nächstes auf die Kangaroo Island geht.

Grüsse aus Australien
Fabian

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