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Jan 10 2015

Woche 10 – Shark Bay (Monkey Mia + Francois Peron NP) und Kalbarri NP

In der dritten und letzten Woche mit meinem „Bushcamper“ ging es an die Shark Bay mit dem bekannten Monkey Mia sowie dem Francois Peron Nationalpark sowie später in den Kalbarri Nationalpark. Erster Halt in der Shark Bay war bei den Stromatolithen, irgendwelche alte „Lebewesen“ im Wasser…ich war schonmal vor 12 Jahren bei meinem ersten Westaustralien Besuch hier, aber es ist in der Zwischenzeit nicht spannender geworden 😛 Speziell sehen sie trotzdem aus. Dann ging es weiter an die Shell Beach, ein Strand voll mit kleinen Muscheln! Dieser wiederum war wirklich super. Anschliessend fuhr ich Richtung Monkey Mia, welches bekannt für seine Delfine ist, vorallem während der morgendlichen Fütterung… Eigentlich wollte ich zuerst nicht dorthin fahren, da diese touristische Fütterung nicht so mein Geschmack ist. In Coral Bay habe ich aber von den zwei Deutschen einen Voucher für einen Sunset Segelturn erhalten (danke nochmals an die beiden :D) und mich deshalb entschieden dieses Resort doch zu besuchen – und es hat sich gelohnt! Die Fütterung habe ich zwar trotzdem nicht besucht, aber das war auch nicht notwendig. Mitten am Nachmittag schwammen einem die Delfine zwischen den Beinen hindurch, war ein super Erlebnis. Der Sunset Sail war überigens auch ganz schön, das Problem war nur dass ich 2-3 mal von Wellen „pflutschnss“ wurde…grrr Am nächsten Tag ging ich in den Francois Peron Nationalpark. Hier lasse ich wiedermal die Bilder sprechen, wobei ich hier wirklich fast an einem Punkt angekommen bin, wo ich die Fotos nicht so schön hinbekomme wie es in der Realität war. Dieser intensive rote Sand, das türkisfarbige Meer und die grünen Büsche – unglaublich dieses Bild, welches man wirklich vor Ort gesehen haben muss. Am Cape Peron, dem nördlichsten Punkt des Nationalparks konnte man dann Manta Rays, Stingrays, Schildkröten und andere Tiere beobachten – faszinierend! Das fahren im Sand (der ganze Nationalpark besteht aus Sand) war ziemlich lustig…bis mein Fahrzeug stecken blieb :-/ Trotz niedrigem Reifendruck grabte ich mich an einer Beach im Sand ein, auch ein Versuch mich mit der Seilwinde an einem morschen Baum (es war der einzige Baum in der Gegend…) heraus zuziehen half nicht. So blieb mir nichts anderes als etwas zu „sändelä“ um den Sand unter dem Fahrzeug raus zu kriegen, bis dann schliesslich nach ca. 2h ein anderes Fahrzeug kam, mit dessen Hilfe ich mich wieder befreien und weiterfahren konnte. War ein „heisses“ (dachte ich schmelze in der Sonne) Abenteuer welches ich nicht so schnell vergesse ☺. Auf dem Weg wieder Richtung Süden machte ich noch in einen Ozeanium halt, wo man die verschiedenen Lebewesen in der Shark Bay sah. Haie (konnte man bei der Fütterung beobachten), Seeschlangen, Steinfische…so etwa alles gifte und gefährliche war vertreten – zum Glück habe ich diese erst zum Schluss gesehen, weiss nicht ob ich sonst noch im Meer schwimmen gegangen wäre :P. Dann ging es weiter zum Kalbarri Nationalpark. Bei einem Bushcamp besuchte mich dort noch ein Fuchs sowie einige schöne Vögel – es ist immer noch der schönste Campingplatz wenn man einfach den Camper irgendwo im Bush abstellen kann ☺. Der Kalbarri Nationalpark selbst war dann auch sehr schön mit seinen Schluchten und Klippen, ist allerdings im Vergleich zum Karijini NP wo ich am Anfang war höchstens der „kleine Bruder“ ;-). Nichts desto trotz sehr empfehlenswert und es lädt zum Träumen ein wenn man so in die Weiten von Australien schauen kann… Und dann ging es schon wieder in Richtung Perth. Dabei fuhr ich noch an einem pinkfarbenen See vorbei, welcher ziemlich künstlich aussieht. Am Schluss freute ich mich wieder in Perth zu sein, vorallem da ich am Abend noch mit einigen Freunden von der Sprachschule abgemacht habe – war nochmals ein toller Abend, Danke ;)! Natürlich freute ich mich auch dass meine Eltern dann am Samstag kamen (dass muss ich jetzt Schreiben sonst habe ich die nächsten Wochen keinen Frieden :P). Mit diesen reise ich nun weiter von Perth an der Südküste entlang Richtung Melbourne. Fotos und Berichte dazu folgen natürlich.

Fabian

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